FC Stella Bevergern e.V.

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Leitlinie zum Jugendfussball

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Leitlinie Jugendfussball Seite 2
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Leitlinie zum Jugendfußball des FC Stella Bevergern



1. Eine Leitlinie gibt Orientierung
Die folgende Leitlinie soll Grundlage für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen beim FC Stella Bevergern sein. Sie bietet Kindern/Jugendlichen, Trainern/Betreuern, Eltern und allen Mitgliedern des FC Stella Bevergern wichtige Orientierungshilfe darüber, wie das Miteinander im Verein hinsichtlich Training, Spiel und vielen anderen Aktivitäten gestaltet sein soll.

2. Der Verein
Der Verein unterstützt den Jugendfußball – und lebt vom Engagement seiner Mitglieder.

2.1 Der Verein fördert seine Fußball-Jugendabteilung
Es ist der Anspruch des Vereins, seine Kinder- und Jugendmannschaften genauso zu fördern und zu unterstützen wie seine Mannschaften im Seniorenbereich. Denn aus den „Kleinen“ wachsen die Aktiven von morgen heran. Durch die verschiedenen Fußballplätze hat der Verein ein nahezu optimales Trainings- und Spielgelände. Des Weiteren stellt der Verein ordentliche Spiel- und Trainingsmittel zur Verfügung, um den Kinder- und Jugendmannschaften und deren Trainern und Betreuer einen effektiven, sicheren und reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb zu gewähr-
leisten.

2.2 Der Jugendausschuss
Zur Koordination des Trainings- und Spielbetriebes seiner Mannschaften hat der Vereinsvorstand die Fußball-Jugendleitung beauftragt, einen Jugendausschuss zu bilden. Der Ausschuss ist ein Gremium, welches der Jugendvorstand frei zusammensetzt und das dem Informations- und Erfahrungsaustausch dient und während der Spielsaison mindestens alle vier bis sechs Wochen tagt. Der Ausschuss dient im umfassenden Sinn der Weiterentwicklung des Jugendfußballs. Seine Interessen werden mit dem Jugendobmann abgestimmt . Somit ist gewährleistet, dass der Verein die Kinder- und Jugendmannschaften umfassend fördert und unterstützt.

3. Trainer und Betreuer
Ehrenamtliche Trainertätigkeit kann auf Dauer nur im Team „Kind – Eltern – Mitbetreuer – Verein“ erfolgreich funktionieren!

3.1 Das Traineramt ist ein Ehrenamt
Die Trainer und Betreuer arbeiten für den FC Stella Bevergern ehrenamtlich. Sie opfern dafür einen erheblichen Teil ihrer Freizeit. Die ehrenamtliche Arbeit ist der persönliche Einsatz zum Wohl der Gemeinschaft. Dies sollte vom Verein, den Eltern und insbesondere von den Kindern und Jugendlichen anerkannt und respektiert werden. Die Trainer und Betreuer sind in der Trainings- und Spielzeit für die Kinder verantwortlich und orientieren sich während dieser Zeit und im Rahmen ihres Wirkens im Verein an den hier beschriebenen Leitlinien.

3.2 Trainerteams
Es ist das erklärte Ziel des FC Stella Bevergern, in den jeweiligen Altersstufen mit Trainerteams zu arbeiten. „Trainerteams“ meint, dass mehrere Trainer und Betreuer für eine Mannschaft verantwortlich sind. Denn die nicht unerhebliche Arbeit muss auf mehrere Personen verteilt sein. Die Verantwortlichen ergänzen und unterstützen sich gegenseitig . Vorteil eines Teams ist ebenfalls der gegenseitige Erfahrungsaustausch oder die Beratung und Abstimmung.

3.3 Auch Fußballtraining will gelernt sein!
Jugendarbeit im Fußball erfordert auch im ehrenamtlichen Bereich die Bereitschaft, sich als Trainer und Betreuer persönlich weiter zu entwickeln. Trainer und Betreuer sollten im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten bestrebt sein, die vielfältig angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten wie den „Fachübungsleiter Fußball mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendtraining“ oder ähnliche Kurse und Seminare zu besuchen, um die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu optimieren. Der Verein unterstützt die Trainer bei ihrem Bestreben, sich weiterzubilden. Trainer und Verein stimmen sich über die Fördermöglichkeiten ab.

4. Vermittlung von Respekt und Toleranz
Fußball ist ein Mannschaftssport, der vom gegenseitigen Respekt aller Beteiligten lebt. Trainer und Betreuer wollen den Kindern und Jugendlichen Respekt vermitteln. Respekt vor vermeintlich „schwächeren“ Mitspielern, vor dem Gegenspieler, dem Schiedsrichter, und natürlich auch vor den Trainern/Betreuern. Im Gegenzug begegnen auch die Trainer/Betreuer den Kindern und Jugendlichen mit Respekt. Dieser zeigt sich nicht nur in der Art, wie miteinander gesprochen wird („DerTon macht die Musik!“), sondern auch in einer respektvollen Würdigung der Leistungsfähigkeit und Willigkeit des Einzelnen. Letztlich repräsentieren Spieler und Trainer gemeinsam den Verein. Der Außenwirkung ihres Auftretens sollten sie sich daher bei allen Worten und Taten immer bewusst sein.

5. Erfolgsverständnis
Erfolg hat gerade im Breitensport viele unterschiedliche Gesichter – und lässt sich auf keinen Fall an der Tabellenplatzierung allein festmachen! Erfolg kann sich am Tabellenplatz festmachen. Aber alles nur darauf zu reduzieren, führt sehr schnell in die Irre! Ein zweit- oder drittletzter Platz ist mitunter genauso viel wert wie ein zweiter oder erster Platz. Es müssen immer die Umstände betrachtet werden, welche diesem „zählbaren“ Erfolg zugrunde liegen. Erfolg ist vor allem zu verzeichnen, wenn das Spiel Spaß macht. Das heißt, wenn die Kinder und Jugendlichen weder über- noch unterfordert werden und sie die Gelegenheit erhalten, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten als Persönlichkeit zu entwickeln. Dieses umfasst über das Erlernen von fußballerischen Fertigkeiten hinaus die Aneignung sozialer Kompetenzen, so z.B. die Teamfähigkeit oder die Balance zwischen Fordern und Verzicht oder die positive Verarbeitung von Siegen und Niederlagen. Nur so und ohne den irreführenden, sich lediglich am Tabellenplatz orientierenden falschen Ehrgeiz bleibt die Freude am Fußball langfristig erhalten. Die erlernten Fertigkeiten und Fähigkeiten werden den Kindern und Jugendlichen auch außerhalb des Sports helfen, sich in ihrem Lebensumfeld zurechtzufinden und sich den Aufgaben in ihrem Leben zu stellen.

6. Das geht unsere Kinder und Jugendlichen an!
Was wir uns von den Kindern und Jugendlichen wünschen. Kinder und Jugendliche sollten die Trainings- und Spielzeiten dazu nutzen, konzentriert und zielgerichtet mitzuarbeiten. Sollten sie Fragen oder Probleme im sportlichen Bereich (manchmal auch darüber hinaus) haben, können sie sich jederzeit an ihre Bezugsperson im Verein wenden. Trainer und Betreuer erscheinen gut vorbereitet und pünktlich zum Training bzw. zum vereinbarten Zeitpunkt vor einem Spiel. Dies ist auch von den Spielern zu erwarten. Ist es dem Spieler nicht möglich zum Training bzw. zum Spiel zu kommen, sind die Trainer bzw. Betreuer frühzeitig zu informieren.

 



 

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