Der Stella Judoka ist für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Wie schon berichtet konnten sich einige Judoka von Stella Bevergern für die Westdeutsche Meisterschaft in Herne qualifizieren. Simon Schlichting zählte als Bezirksmeister in Herne zu den Mitfavoriten in seiner Klasse bis 43 kg.
Der erste Gegner in der Hauptrunde war Berndt aus Friedrichsfeld, mit guten Kontertechniken konnte der Bevergerner den Kampf vorzeitig beenden. Jessen von Brühler TV hatte gegen eine Fußtechnik keine Chance und musste sich vor der Zeit geschlagen geben. Jetzt im Halbfinale gegen den starken Joshua Bader vom JC Remscheid wurde es sehr schwer. Doch Simon konzentrierte sich auf seine Stärken und warf Bader voll mit einem Körperwurf und stand im Finale.
Der Finalgegner Rempel aus Geldern war körperlich überlegen. In diesem Kampf bedurfte es einer guten Taktik um dieses Defizit auszugleichen. Leider musste Simon eine Wertung abgeben, konnte diesen Nachteil trotz großem Einsatz und Willenskraft nicht mehr aufholen und musste sich mit dem 2. Platz begnügen. Dieses gute Ergebnis bedeute aber die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft die in Neuhof (Hessen) stattfinden. Lena Hembrock ebenfalls Bezirksmeisterin in der Klasse bis 70 kg konnte man im Vorfeld auch zu den Mitfavoriten zählen. Schade für Lena Hembrock die in Herne einen „rabenschwarzen Tag“ erwischte und nach zwei Siege und zwei Niederlagen ausschied mit einem undankbaren fünften Platz. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen schieden Tobias Geschwentner und Oliver Arends aus. Fabian Hopfe, Franziska Laszig, Meike Wallochny und Ann-Kathrin Nüße konnten sich noch nicht durchsetzten. Nach diesen Erfahrungen in Herne ist festzustellen das einige Stella Judoka noch die erforderlichen körperlichen und technischen Voraussetzungen schafften müssen um auf diesem hohem Niveau Kämpfe erfolgreich zu bestreiten.
Trainer Klaus Büchter: Dieser Erfolg von Simon war vorauszusehen, denn seit Jahren arbeitet Simon intensiv an einem langfristigen Konzept mit sehr guter Perspektive. Unterstützt von seinen Eltern, keine schulischen Probleme, gute Trainingsgruppe, regelmäßiges Training in den Landesstützpunkten, Förderung vom Verband und einen Heimverein der die besten Voraussetzungen erfüllt die gesteckten Ziele zu erreichen machen diesen Erfolg aus.


