Am Samstag, den 04.02.2012, war der TV Westfalia Epe II zu Gast in der Bevergern. Von der Tabelle her eine klare Sache für die Mannschaft aus Epe, die mit nur zwei verlorenen Spielen insgesamt auf dem dritten Platz steht.
An ihrem letzten Spieltag mussten die Bevergerner eine herbe Niederlage gegen den TVE Greven einstecken.
Zudem war der Kader von Trainer Jürgen Wiesch auf sieben Spielerinnen zusammengeschrumpft. Nur drei Positionen konnten etatmäßig belegt werden, ansonsten galt es zu improvisieren. Also alles andere als gute Vorausstzungen, um gegen einen vermeintlich starken Gegner aus Epe bestehen zu können.
Dennoch begann der erste Satz sehr vielversprechend. Bis zu einem Stand von 7:7 konnten die Bevergernerinnen das Spiel ausgeglichen gestalten. Eine Serie von Annahmefehlern sorgte dann jedoch dafür, dass die Mannschaft völlig ins Hintertreffen geriet. Aufschläge gingen ins Aus, die Bewegung in der Abwehr fehlte, der Spielaufbau war zu ungenau und erfolgreiche Angriffe waren eher selten zu sehen. Der erste Satz ging somit deutlich mit 11:25 an die Gäste aus Epe.
Im zweiten Satz konnte sich die Bevergerner Mannschaft langsam steigern. Mit mehr Biss und Einsatzfreude hat sie sich zurück ins Spiel gekämpft. Die Spielerinnen agierten wesentlich sicherer und konnten viele Spielzüge erfolgreich abschließen. Trotzdem musste man diesen Satz mit 19:25 abgeben.
Im dritten Satz erwischten die Stellanerinnen den besseren Start. Mit druckvollen Aufschlägen brachte man den Gegener von Anfang an in Bedrängnis. Gute Abwehrleistungen waren der Gundstein für einen gelungenen Spielaufbau und führten dazu, dass im Angriff immer wieder gepunktet werden konnte. Über weite Strecken des Satzes lag die Mannschaft aus Bevergern sogar in Führung, ehe sie am Ende den Satz doch noch unglücklich mit 22:25 verloren geben musste.
Den dritten Satz hätte man eigentlich gewinnen können doch die Mannschaft ist hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben. Die Konstanz, die heute nötig gewesen wäre um erfolgreich zu sein, hat leider gefehlt. Trotz der nicht optimalen Ausgangsbedingungen wäre mehr möglich gewesen.
Am nächsten Wochenende trifft die Mannschaft in Rheine auf den Tabellenführer aus Gronau.


